Zweizimmerwohnung mit dreißig Tagen Lagerung | Posten | Betrag |
| Pauschale 2 Zimmer, 35 bis 60 m², rund 25 m³ | 419 € |
| Befund A, Erdgeschoss, Wagen vor der Tür | 0 € |
| Abteil 10 m³, 30 Tage zu je 15 € | 450 € |
| Summe für Umzug und Lagerung | 869 € |
In jeder Zahl steckt die Mehrwertsteuer. Nicht darin steckt die Fahrt an die neue Adresse, sie beginnt bei 89 €.
Wann sich die Einlagerung wirklich lohnt
Der klassische Anlass ist der Auslandsaufenthalt oder eine befristete berufliche Station an einem anderen Ort. Die Wohnung wird aufgegeben, der Hausrat soll aber bleiben, weil ein Neukauf teurer wäre als die Lagermiete. Bei einem Zeitraum von mehreren Monaten geht diese Rechnung meist auf.
Der zweite Anlass ist das Verkleinern. Wer von vier Zimmern auf zwei zieht, kann nicht alles mitnehmen, will sich aber auch nicht in einer Woche von allem trennen. Dann geht ein Teil in die Box, und die Entscheidung fällt später mit mehr Ruhe.
Der dritte Anlass ist der Hausbau. Zwischen dem Ende des Mietvertrags und dem Einzugstermin liegen erfahrungsgemäß Wochen, die niemand einplant. Wer damit rechnet, spart sich den Druck, einen unfertigen Rohbau bewohnbar reden zu müssen.
Wie viel Platz Sie tatsächlich brauchen
Die drei Größen sind nicht frei gegriffen, sie folgen dem, was in eine Wohnung passt. In fünf Kubikmeter geht der Inhalt einer Einzimmerwohnung, sofern die Möbel zerlegt hineingestellt werden. Zehn Kubikmeter tragen zwei Zimmer ohne Küchenzeile. In zwanzig Kubikmeter passen drei Zimmer samt einem Nebenraum.
Zerlegen hilft mehr, als man denkt. Ein aufrecht stehender Kleiderschrank verbraucht fast das Dreifache seines zerlegten Volumens, und Kartons stapeln sich nur auf ebenen Flächen. Wir zerlegen beim Abholen, was sinnvoll zerlegbar ist, und bauen beim Zustellen wieder auf.
Was im Abteil gut steht und was dort nichts verloren hat
- Gut: Möbel, Kartons, Textilien in geschlossenen Behältern, Geschirr, Bücher
- Bedingt: Polstermöbel, wenn sie trocken und abgedeckt eingestellt werden
- Ungeeignet: Lebensmittel, Pflanzen, alles mit Feuchtigkeit oder Geruch
- Nicht erlaubt: Kraftstoffe, Gasflaschen, Farben und andere gefährliche Stoffe
Beispielrechnung für zwei Zimmer mit einem Monat Lagerung
Für zwei Zimmer steht die Pauschale bei 419 Euro. Erdgeschoss, der Wagen kommt bis vor die Haustür: Das ist Befund A, also kein Aufschlag. Der Hausrat steht dreißig Tage in einem Abteil von zehn Kubikmetern, macht bei 15 Euro am Tag 450 Euro.
Unter dem Strich stehen 869 Euro, und zwar für den Weg aus der alten Wohnung ins Abteil. Die Fahrt an die neue Adresse steht nicht darin: Sie beginnt bei 89 Euro und schließt den Wagen samt zwei Trägern ein.
Auf der Rechnung stehen nur die Tage, an denen tatsächlich etwas von Ihnen bei uns stand. Ist der Einzug nach achtzehn Tagen möglich, sind es achtzehn Tagessätze und nicht der volle Monat. Wer einen Lagervertrag mit fester Laufzeit unterschreibt, zahlt dagegen die Wochen mit, die er gar nicht braucht, und genau daran hängt bei kurzen Überbrückungen der größte Teil der Summe.
Wie die Übergabe an die Lagerung abläuft
Bei der Aufnahme in Ihrer Wohnung wird das Volumen zusammen geschätzt, daraus ergibt sich die Abteilgröße, und beides hält der Befund fest. Jedes Stück, das eingefahren wird, wandert auf ein nummeriertes Verzeichnis, von dem Sie eine Kopie behalten. Nach vier Monaten weiß niemand mehr aus dem Kopf, ob der Werkzeugkoffer mitgegangen ist; das Verzeichnis weiß es.
Die Anschrift der Halle geben wir nicht heraus, weder hier noch im Angebot; das hat betriebliche Gründe und bleibt so. Dafür bekommen Sie eine Person im Büro, die Ihren Vorgang kennt, und die Zusage, dass Ihr Abteil während der ganzen Zeit dasselbe bleibt. Brauchen Sie zwischendurch etwas heraus, machen wir dafür einen Termin.