Kostet der zehnte Stock mehr als der zweite?
Mit Aufzug nicht. Befund A gilt unabhängig von der Geschosszahl, solange die Kabine benutzbar ist und die Stücke hineinpassen.
Wohngebiete mit Aufzug
In den großen Cottbuser Wohngebieten ist der Plattenbau-Umzug meist der günstigste Fall unserer Liste: Wo ein Aufzug vorhanden und benutzbar ist, gilt Befund A ohne Aufschlag, und es bleibt bei der reinen Pauschale nach Zimmerzahl. Genau hier greift der Mechanismus in die andere Richtung als im Altbau. Voraussetzung ist, dass die Kabine unsere Stücke aufnimmt und der Weg vom Wagen bis zur Wohnungstür unter zwanzig Metern bleibt.
Befund für Plattenbau-Umzug 01579-2621476
Aufmaß vor Ort kostenfrei
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Pauschale 3 Zimmer, 60 bis 85 m², rund 40 m³ | 639 € |
| Befund A, Aufzug vorhanden, Trageweg unter zwanzig Metern | 0 € |
| Summe für den Umzugstag | 639 € |
Beträge mit Mehrwertsteuer. Ohne Aufzug im vierten Stock läge dieselbe Wohnung bei Befund C mit 179 Euro Aufschlag.
Cottbus hat große Wohngebiete aus DDR-Zeit, unter anderem in Sandow, in Sachsendorf und Madlow sowie in Schmellwitz. Für den Umzug ist dort eine einzige Frage entscheidend, und sie hat mit der Zimmerzahl nichts zu tun: Gibt es einen Aufzug, und ist er benutzbar?
Lautet die Antwort ja, steht in unserem Protokoll Befund A. Das heißt: null Euro Aufschlag, unabhängig davon, ob die Wohnung im zweiten oder im elften Geschoss liegt. Eine Dreizimmerwohnung im zehnten Stock mit Aufzug kostet bei uns dasselbe wie dieselbe Wohnung im Erdgeschoss.
Das ist der Kern unserer Rechnung und zugleich der Unterschied zu einer Preisliste, die nach Etagen staffelt. Wir bepreisen den Aufwand, und ein Aufzug nimmt den Aufwand weg. Deshalb ist der Plattenbau-Umzug bei uns keine Sparversion, sondern der Normalfall zum Grundpreis.
Drei Fälle heben die Einstufung trotz Aufzug an, und wir nennen sie offen, weil sie in diesen Wohngebieten regelmäßig vorkommen. Der erste: Häuser mit fünf Geschossen haben häufig gar keinen Aufzug. Dann zählt schlicht die Etage, bis zum dritten Stock gilt Befund B mit 89 Euro, ab dem vierten Befund C mit 179 Euro.
Der zweite Fall ist die Kabine selbst. Wir messen Breite, Tiefe und die lichte Türöffnung. Passt weder ein Zweisitzer hochkant noch eine Matratze hinein, behandeln wir das Haus wie eines ohne Aufzug, weil die sperrigen Stücke ohnehin über die Treppe gehen. Das schreiben wir mit den gemessenen Zentimetern ins Protokoll, damit die Entscheidung nachvollziehbar bleibt.
Der dritte Fall ist der Weg. Bei langgestreckten Häusern kommen vom erlaubten Halteplatz bis zur Wohnungstür schnell mehr als zwanzig Meter zusammen, weil erst eine Rasenfläche und dann ein langer Hausflur zu überwinden sind. Dieser Trageweg zählt für sich allein und ergibt Befund B, selbst wenn der Aufzug tadellos läuft.
In größeren Häusern teilen sich viele Parteien einen Aufzug, und an Monatsenden ziehen selten nur Sie um. Wir fragen deshalb schon beim Aufmaß, wer für das Haus zuständig ist, und stimmen die Anlieferung vorab ab. In vielen Wohngebieten lässt sich der Aufzug für einen festen Zeitraum belegen oder eine Kabine mit Schutzverkleidung versehen.
Diese Abstimmung ist kostenlos und gehört für uns zur Vorbereitung. Sie ist auch der Grund, warum wir bei Plattenbauten früh einen Zeitkorridor festlegen: Wer den Aufzug von acht bis elf hat, sollte nicht um halb zehn anfangen.
Fällt der Aufzug am Umzugstag aus, sprechen wir das an, bevor wir anfangen. Ein gesperrter Aufzug verändert die Einstufung, und was das bedeuten würde, haben wir Ihnen beim Aufmaß bereits gesagt. Sie erfahren es nicht erst auf der Rechnung.
Drei Zimmer zwischen 60 und 85 Quadratmetern kosten pauschal 639 Euro. Gibt es im Haus einen Aufzug, der unsere Stücke aufnimmt, und hält der Wagen in Sichtweite des Eingangs, gilt Befund A ohne Aufschlag. Die Summe für den Umzugstag beträgt damit 639 Euro.
Dieselbe Wohnung in einem Fünfgeschosser ohne Aufzug, im vierten Stock gelegen, würde mit Befund C eingestuft und damit 179 Euro mehr kosten. Dieser Unterschied ist der ganze Aufzug, und er entsteht nicht dadurch, dass wir das eine Haus lieber mögen als das andere.
Enthalten sind in beiden Fällen die Mannschaft, das Fahrzeug, die Anfahrt im Stadtgebiet, das Abdecken von Kabine und Zargen, das Zerlegen der großen Möbel und der Aufbau an der neuen Adresse. Kartons, Folie und Entsorgung stehen getrennt darunter.
Fünf Werte entscheiden über die Einstufung, und alle fünf messen wir nach.
In der Nachbarschaft
Nachgefragt
Mit Aufzug nicht. Befund A gilt unabhängig von der Geschosszahl, solange die Kabine benutzbar ist und die Stücke hineinpassen.
Dann stufen wir wie ohne Aufzug ein und schreiben die gemessenen Kabinenmaße ins Protokoll. Die Einstufung bleibt damit nachprüfbar statt Auslegungssache.
Nicht unbedingt. Sagen Sie uns, wer für das Haus zuständig ist, und wir stimmen den Zeitkorridor ab. Kosten entstehen dafür nicht.
Ja, wir messen den gesamten Weg vom Halteplatz bis zur Wohnungstür. Über zwanzig Meter ergibt das Befund B, auch wenn ein Aufzug vorhanden ist.
Selbstverständlich. Fünfgeschosser ohne Aufzug sind Alltag, sie werden nur anders eingestuft, nämlich als Befund B oder C.
Meist ja, wir klären es aber beim Aufmaß mit ab. Wenn nur eine weiter entfernte Stelle infrage kommt, notieren wir den Trageweg gleich mit.
Im Befund festgehalten
Seit 2015 laden wir in Sandow, Sachsendorf und Schmellwitz und kennen die Abläufe in den großen Häusern. Die Kabinenmaße kommen mit Zentimeterangabe ins Protokoll, damit sich jede Einstufung im Nachhinein nachrechnen lässt.
Aufmaß vereinbaren 01579-2621476Wir messen die Kabine, notieren den Weg und stufen ohne Zuschlag ein, wenn beides passt.